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DIE GEMEINDE VON VALLDEMOSSA

DIE GEMEINDE VON VALLDEMOSSA

Eine kurze Exkursion von ca. 1 Std. und 50 m und niedrigem Schwierigkeitsgrad. Ziel ist es, einen antiken gemeinschaftlich Raum sowie einen grundlegenden Ort der religiösen Geografie von Valldemossa, die Molí de la Beata kennenzulernen. In kurzer Zeit können atemberaubende natürliche Landschaften und Elemente aus antiken Aktivitäten des Berges, wie carbonejar und nevatejar beobachtet werden.

 

Leitlinien des Wegs

Wir verlassen die Gärten der Kartause in nordwestlicher Richtung nach rechts, wenn wir von der Calle del Uruguai aus direkt auf den Eingang der Gärten blicken. Zu unserer Linken erhebt sich die Seite der Casa de Son Mossènyer,  die von hohen Mauern umgeben ist. Wenige Meter weiter links befindet sich der Zugang zu Son Mossènyer und rechts erscheint dieMolí de Son Mossènyer, mit zylindrischem Turm und Portal und Fenster mit hufeisenförmigen Bögen von neuerer Ausführung. Nach der Molí de Son Mossènyer gehen wir geradeaus weiter und lassen den Weg zu unserer Linken, der unter dem Aquädukt der Kartause entlangführt, hinter uns. Der Weg wird schmaler und verliert sein Fundament und mit einigen Steineichen auf der linken Seite beginnt eine leichte Steigung über ungleichmäßige Treppenstufen aus Stein, wo der Weg zu verschwinden erscheint. Einige Meter weiter oben geht der Anstieg in einen Treppenabsatz über, so wie ein Aussichtspunkt mit einem Ausblick über den gesamten Bereich der Gärten der Kartause. Der Weg festigt sich und wir setzen unserer Weg bei einem leichten Anstieg zwischen Steineichen, Ginster, Schilf, Stechwinden, Ebenen und Efeu fort.

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Nach drei oder vier Minuten verlassen wir den Camino de la Comuna, um den Hügel der Beata zu besichtigen. Dazu nehmen wir den Weg zu unserer Linken, ein Aufstieg über Treppen, auf dem wir einige Exemplare der Heckenkirsche finden können. Der Weg der Mühle ist kurz und schnell, sodass wir bald die Spitze des Hügels der Beata erreichen.

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Von der Mühle der Beata aus geht es erneut in Richtung des camino de la Comuna, den wir in weniger als einer Minute erreichen und uns von dem Weg der Mühle aus links halten. Schon bald erkennen wir auf der linken Seite Reste der enormen Zisterne, welche die Kartause mit Wasser versorgte. Die Zisterne hat einen rechteckigen Grundriss mit kurzen, etwa 8 m breiten Seiten. Die Konstruktion lässt sich auf die zweite Hälfte des XVIII. Jahrhunderts zurückführen.

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Wir folgen dem camino de la Comuna, mit der Zisterne auf der linken Seite und erreichen nach wenigen Metern eine Pforte mit Metallbarriere, links davon steht das Haus  sa Teulera. Einige Meter weiter rechts von der Nordseite des Hauses erscheint die fuente de na Llambies. Der erste Hinweis auf die Versorgung des Klosters der Kartause mit Wasser aus dieser Quelle geht auf das Jahr 1650 zurück.

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Links von der Quelle setzt sich der camino de la Comuna stufenweise ansteigend fort und fügt sich als Saumpfad wieder zusammen. Links lassen wir die verschiedenen Dämme von Olivenbäumen hinter uns und folgen erneut dem Weg zur Rechten, der streckenweise voll von Vegetation ist.

Den Weg aufsteigend erreichen wir nach etwas mehr als fünfzehn Minuten die fuente de na Llambies, ein Aussichtspunkt mit wunderbarem Ausblick über Valldemossa. Auf der rechten Seite befindet sich eine trockene Wand und es geht weiter bergauf, bis wir die portillo der Comuna mit einer Holzbarriere erreichen. Der Weg führt nach links, parallel zur Wand, bis dieser eine Rechtskurve macht und wir direkt danach die kleine Ebene mit Namen en Penyalot erreichen.

espanyalot

Von en Penyalot, aus machen wir uns nach rechts auf den Weg in Richtung der cima de la Comuna. Einige Meter weiter macht der Weg zwischen Steineichen und Erdbeerbäumen eine Linkskurve. Direkt danach kommen wir einige Metern weiter an eine Querwand, die sich zu unserer Rechten befindet und an der wir vorbeigehen müssen. Nach der Wand folgen wir dem Wanderweg und lassen unpassierbare natürliche Felsen hinter uns. Nach etwa drei Minuten kommen wir an einen Tümpel, der rechts vom Weg liegt. Umgehend steigt der Weg entschieden weiter an, so dass er Serpentinen formt und innerhalb von drei Minuten erreichen wir den höchsten Bereich der Gemeinde mit Namen ses Mossetes.

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Im Gipfelbereich der Comuna de Valldemossa  finden wir zwei “sitges” und links eine Hütte von Köhlern, die von Jägern benutzt worden ist sowie einen Brotofen und eine Falle zur Jagd von Drosseln.