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AUSSICHTSPUNKT DES PUIG DE SA MONEDA

AUSSICHTSPUNKT DES PUIG DE SA MONEDA

Bei der Ausfahrt von Valldemossa nehmen wir die Landstraße MA-10 in Richtung Esporles/Banyalbufar und lassen die Grundstücke von Son Olesa und Vistamar hinter uns, vorbei an den Häusern von Son Ferrandell. Zu unserer Rechten sehen wir dann bereits die George-Sand-Siedlung. Sobald wir in die Siedlung hineinfahren, nehmen wir die erste Straße rechts, die uns zum Fuße des kleinen Hügels mit einem Turm in arabischem Stil führt.

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Geschichte

Das Besitztum von Son Ferrandell wurde im Jahr 1890 vom Erzherzog erworben, das Baujahr des Turms ist aber nicht genau bekannt. Bekannt ist, dass der Weg von Son Ferrandell bis zum Aussichtspunkt des Puig de sa Moneda im Jahr 1895 bereits existierte.

Der Turm wird erstmals im Jahr 1909 erwähnt und es scheint, dass der Erbauer Guillem Fiol Gelabert war. Es handelt sich um einen Turm im arabischen Stil, inspiriert von einem der Minarette der großen Moschee von Kairouan (Tunis). Der untere Teil hat die Form einer abgeflachten Pyramide mit einem Dachgesims am oberen Teil. Er hat eine Breite von 5 Metern an der Basis und 4 Meter am oberen Ende. Die Zugangstür ist ein hufeisenförmigen Bogen und hat ein Türgitter aus Schmiedeeisen. Der Turm hat zwei Stockwerke, die durch eine Wendeltreppe verbunden sind, durch zwei Flügeltüren mit hufeisenförmigem Bogen gelangen wir auf eine Terrasse ohne Geländer. Auf den anderen Seiten finden wir dieselben Türen, aber diese sind zugemauert. Der obere Teil hat eine kubische Form und wird von einer Kuppel mit einem Zackengesims gekrönt. Dessen Abmessungen sind 2,80 m Breite und 2,90 m Höhe.

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Panorama

Der prachtvolle Turm ragt allein aus den Felsen und der Vegetation in Richtung Nordküste, zwischen Valldemossa und Deià, hervor und es offenbart sich uns ein spektakuläres Tal, auf der einen Seite umgeben von den Bergen der Serra de Tramuntana, die sich aufrecht von der Ebene emporheben.

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Im Hintergrund erblicken wir das Dorf Valldemossa mit dem kahlen Berg des Teix direkt dahinter. Der Blick auf das Meer ist weit und tief und das Marineblau und das Zenitblau gehen ineinander über. Von dort aus können wir die Küste von der Foradada bis zur Spitze von Banyalbufar einsehen. Es handelt sich um eine recht windige Stelle, da dies ein Berg ohne natürlichen Schutz ist.